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Beim Gas Geld im Haushalt sparen

Wer gut kalkulieren kann und weiß, wie viel Geld monatlich nötig ist, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, ist langfristig vor größeren finanziellen Problemen gefeit. Mit einigen Tricks und Kniffen lassen sich die monatlichen Kosten reduzieren, zum Beispiel wenn Verbraucher den Strom-, Gas- oder Ölanbieter wechseln.

Auch gibt es im Haushalt viele Bereiche, bei denen Verbraucher viel Strom und Energie sparen können, ohne großen Aufwand zu betreiben.

Die Einsparungen beim Haushaltsgeld lassen sich für eine Reise, einen romantischen Abend zu zweit oder einen Familienausflug nutzen. Alternativ ist das gesparte Geld natürlich ebenfalls als Notgroschen auf einem Sparbuch gut aufgehoben.

Gaspreise vergleichen

Die Gaspreise in Deutschland sind hoch. Die Preise zwischen den einzelnen Anbietern unterscheiden sich zum Teil stark. Viele Verbraucher zahlen mehr als das Doppelte, weil sie das Gas von einem teuren Gaskonzern beziehen. Jetzt, wo die Heizsaison vor der Tür steht, lohnt sich das Nachdenken über einen Gasanbieterwechsel.

Obwohl die Einfuhrpreise in Deutschland für Erdgas in den letzten zwei Jahren gesunken sind, spüren die Verbraucher davon wenig. Die Rechnungen eines Durchschnittshaushalts gingen nur um 2,9 Prozent zurück. Dabei lassen sich bei einem Anbieterwechsel oft mehrere 100 Euro einsparen. Zwischen den einzelnen Anbietern ist die Preisspanne riesig. In einigen deutschen Städten beträgt sie zwischen dem teuersten Versorger und dem günstigsten Tarif bis zu 1.000 Euro.

Es ist empfehlenswert, den Wechsel des Gasanbieters über über eine seriöse Plattform vorzunehmen. Dort können Verbraucher einen unverbindlichen und kostenlosen Gaspreisvergleich vornehmen, ihren Anbieter mit alternativen Angeboten vergleichen und anschließend direkt wechseln. Für den Vergleich müssen Interessenten die Postleitzahl, den jährlichen Gasverbrauch und die Heizleistung angeben. Die Verbraucher sollten darauf achten, dass der Vertrag des neuen Anbieters kurze Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen anbietet und auf Vorkasse sowie Kautionstarife verzichtet. Stattdessen sollte der Gasanbieter über eine Preisgarantie verfügen. Diese gewährleistet, dass die Kosten über einen festgelegten Zeitraum gleich bleiben. Manchmal lohnt es sich auch schon, einen günstigeren Tarif des eigenen Anbieters zu wählen, anstatt zu wechseln. Die Tarife lassen sich leicht erfragen.

Gasanbieterwechsel vornehmen

Seit April 2006 können Verbraucher den Gasanbieter wechseln. Die Öffnung des Marktes basiert auf einer Übereinkunft zwischen dem Bundeskartellamt und den Gasversorgern, die durch ihre marktbeherrschende Stellung Missbrauch betrieben. Der Bundeskartellamtspräsident Ulf Böge erklärt auf bundeskartellamt.de, dass sich Verbraucher unter Berufung auf § 315 BGB die Angemessenheit der von ihnen auferlegten Energiepreiserhöhungen darlegen lassen können. Dadurch ist es möglich geworden, dass Kunden einen Gasversorger wählen können, der außerhalb ihrer Region liegt und/oder günstiger ist. Mittlerweile stehen deutschen Verbrauchern mehr als 80 Anbieter zur Verfügung.

Der Wechsel erfolgt in der Regel schnell und einfach. Die Verbraucher melden sich beim neuen Anbieter an. Dieser übernimmt die Kündigung beim alten Gaskonzern. Kunden, die sich in der Grundversorgung befinden, haben eine Kündigungsfrist von zwei Wochen. Der alte Versorger ist gesetzlich verpflichtet, die Gasversorgung bis zur Übergabe an den neuen Gasanbieter aufrecht zu erhalten. Sie darf zu keinem Zeitpunkt unterbrochen werden. Die Leitungen und Zähler bleiben im Besitz des Netzbetreibers, der bei Störungen auch weiterhin zuständig ist.

Weitere hilfreiche Informationen rund um die Gasversorgung

Wer Kunde eines örtlichen Versorgers ist (zum Beispiel die Stadtwerke oder RWE) und keinen besonderen Tarif vereinbart hat, wird in der Grundversorgung zu einem allgemeinen Preis beliefert. Das Vertragsverhältnis richtet sich dabei nach der Gasgrundversorgungsverordnung. Bei dem Vertrag haben die Kunden den Vorteil, dass sie diesen zur jeder Zeit mit einer Frist von zwei Wochen kündigen können. Nachteil ist, dass sie hohe Preise zahlen und der Versorger aufgrund der gesetzlichen Grundlage Veränderungen im Preis vornehmen darf.

Wer bei dem Versorger einen besonderen Tarif vereinbart oder einen Vertrag mit einem anderen Gasanbieter abgeschlossen hat, gilt rechtlich gesehen als Sonderkunde. In diesem Fall sind nur die vom Lieferanten festgelegten Bedingungen maßgeblich. Vorteil bei diesem Vertrag ist, dass die Kunden einen günstigeren Preis zahlen und der Lieferant diesen nur aufgrund einer wirksamen Preisanpassungsklausel erhöhen kann. Nachteilig ist aber, dass die Verträge eine längere Laufzeit haben und sich jeweils um ein weiteres Jahr verlängern, wenn die Kunden nicht rechtzeitig kündigen. Vorzeitige Kündigungen sind nur aus einem wichtigen Grund möglich.

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