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Dürfen es auch mehrere Girokonten sein?

Beitrag vom 24.01.2016


Dürfen es auch mehrere Girokonten sein?
Ein Girokonto ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Deshalb besitzt fast jeder Bürger ein eigenes Konto. Schließlich muss Ihr Lohn oder das Gehalt irgendwo hin. Die Zeiten, wo ein Arbeitnehmer eine Lohntüte erhalten hat, sind schon lange vorbei. Zudem hat das Girokonto in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert eingenommen.

Es dient als fundamentale Funktion im Zahlungsverkehr. Sämtliche Vorgänge werden über dieses Konto verbucht.

Oftmals werden der Strom, die Telefonrechnung oder die Miete gleich per Lastschrift eingezogen. Ebenso wird das Bankkonto für die Bezahlung von diversen Einkäufen und Dienstleistungen genutzt. Es konnte anhand von statistischen Auswertungen festgestellt werden, dass bereits im Jahr 2012 rund 96,10 Mio. Konten existierten. Da es in Deutschland nur rund 80 Mio. Einwohner gibt, kann davon ausgegangen werden, dass Bankkunden mehrere Girokonten unterhalten. Ob das Sinnvoll ist, wollen wir an dieser Stelle näher erläutern.

Leben Sie allein, dann macht ein Verwalten von mehreren Konten kaum Sinn. Natürlich dürfen Sie mehrere Girokonten gleichzeitig führen. Oftmals werden diese von Verbrauchern gleich mit einem Online-Konto verbunden. Sind Sie selbstständig, dann werden Sie in der Regel über ein Privates- und ein Geschäftskonto verfügen. Andere Bankkunden wiederum legen sich ein Gehaltskonto an und das zweite Konto soll für eventuelle Mieteinkünfte aus vermieteten Eigentumswohnungen dienen. Somit können die vorhandenen Einnahmequellen besser kontrolliert werden. Außerdem erleichtert das die Arbeit bei der jährlichen Steuererklärung.

Obendrein bieten verschiedene Kreditinstitute unterschiedliche Modelle für Konten an und locken zudem mit einigen Bonusprogrammen. Möchten Sie ein zweites Bankkonto nur anlegen, weil das Erste in Minus abgerutscht ist, dann sollten Sie diese Idee noch einmal überdenken. Zu schnell besteht die Möglichkeit, dass Sie in die Schuldenfalle geraten. Zudem werden diese Daten an die SCHUFA weitergeleitet. Dieses Verfahren soll einem Missbrauch vorbeugen. Leben Sie in einem gemeinschaftlichen Haushalt, dann bietet es sich an, ein Gemeinschaftskonto zu führen. Das hat erhebliche Vorteile. Die Einnahmen und Ausgaben können Sie auf einem Überblick überfliegen. Sie müssen dafür nicht mehr zahlreiche Kontoauszüge durchforsten.

Außerdem trägt dieser Prozess zu einer Kostenersparnis bei. Es entfallen gewisse Kontoführungsgebühren. Sie fallen nur einmal an, falls es sich nicht um ein kostenloses Girokonto handelt. Es sprechen auch einige Gründe dafür, dass Sie tatsächlich zwei Kontos verwalten. Vor allem dann, wenn Sie erst ganz frisch zusammengezogen sind. Natürlich will man nicht hoffen, dass ein Ende der Beziehung in Sicht ist, aber für den Ernstfall findet zumindest finanziell eine strikte Trennung statt. Solange Sie den Überblick behalten kann generell nichts gegen mehrere Girokonten sprechen.

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