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Die Unordnung ist los

Immer mehr Menschen haben ein Problem mit der angesammelten Materie in ihrem Haushalt und sehen sich nach einigen Jahren wohnen und leben in ihrem Umfeld einer unüberschaubaren Anzahl an unnötigen, auf dem Dachboden oder im Keller angesammelten Dingen oder Möbelstücken, gegenüber.

Die Extremfälle werden dann in den Medien für die Zuschauer aufbereitet, aber bei den meisten geht es einfach um die vielen kleinen und großen Möbel oder Gerätschaften, die man einmal gekauft hatte und nur kurze Zeit im Alltag verwendete. Wer genügend Platz hat und in seinem Haus mit einem Dachboden oder einem Keller ausgestattet ist, hat zwar die Möglichkeit Vieles zu verstauen, sammelt aber mehr an, als ihm lieb ist.

Die Last der Materie

Gerümpel von einst scheinbar wichtigen Dingen liegt übereinander gestapelt, manchmal sortiert und auch oft in einem völligen Chaos, in den verstaubten Räumen. Putzen und Aufräumen ist unmöglich geworden und das einzige Verhalten, was der Besitzer noch zeigen kann, ist die Kellertür oder die Dachbodenluke zumachen und vergessen, was sich alles dahinter verbirgt. Die Last von zu viel angesammelter Materie kann psychische Erkrankungen auslösen oder ist die Folge derer. Aber wie geht man an die Sache heran, wenn es eindeutig nicht mehr geht?

Ein weiteres Problem ist, dass ein Mensch, der den Überblick über sein Hab und Gut verloren hat, immer öfter Dinge kauft, die er schon besitzt. Nachschauen, was alles da ist, geht ja nicht, weil dazu braucht man Stunden, Tage, manchmal sogar Wochen, um diese zu finden. Also kauft man es neu und hat vorübergehend wieder Frieden. Es ist also hilfreich die Situation erst gar nicht so weit kommen zu lassen, wenn man unter anderen daran interessiert ist Geld zu sparen.

Immer öfter werden professionelle Helfer engagiert

Entrümpeln im Großen oder im Kleinen kann aber auch Spaß machen, wenn man es mag. Wenn zum Beispiel die ganze Familie mithilft und eine echte und kreative Hilfe anbietet, kann man das oft auch selbst in den Griff bekommen. Ein paar Tage gemeinsame Arbeit und das Haus und die Menschen, die darin wohnen, können wieder aufatmen. In vielen Familien ist es ein großes Problem, weil der eine Familienpart entrümpeln möchte und der andere an alten Werten hängt und an nicht mehr brauchbaren Gegenständen festhält. Der Konflikt ist geboren, der oft weitreichenden Folgen für die Familie haben kann. Der eine fühlt sich wohl mit seinem ganzen Mist, der andere möchte gerne wieder atmen können und meint in den alten Sachen zu ersticken.

Wer allgemein ein Problem mit dem Wegwerfen von Sachen hat, muss sich irgendwann Hilfe holen und einen neutralen Außenstehenden mit der lästigen oder unüberwindbaren Arbeit beauftragen. Dafür gibt es inzwischen viele Firmen, die sich der Entrümpelung von Häusern und Wohnungen verschrieben haben. Aber auch psychologische Betreuung kann sinnvoll sein, wenn das Problem mit dem Gerümpel vor allem Müll und Hausmüll betrifft und zu einem hygienischen Fall im Wohnraum wird.

Fangen Sie mit dem Kleiderschrank an und üben Sie!

Eine einfache Übung ist der eigene Kleiderschrank, in dem sich in den meisten Fällen Kleidung aus über 20 Jahren befindet. Ganz allgemeine Regel: was seit 5 Jahren nicht mehr getragen wurde, kann raus und wird auch in Zukunft erfahrungsgemäß nicht mehr angezogen. Die Altkleidersäcke werden sich füllen und im Schrank ist wieder Platz für frische und neue Wäsche. Ist dieser Schritt geschafft, kann man von Zimmer zu Zimmer voranschreiten und alle Dinge entfernen, die man nicht im Alltag zum Leben benötigt. Ob Büro oder Kinderzimmer, in den meisten Fällen wird man in den Schubladen oder Schränken fündig und kann sich nach einigen Überlegungen von unnötigen Dingen trennen. Ebenso sieht es in der Küche aus, in der sich ungemein viel Geschirr ansammelt, welches im Alltag einfach immer nur im Weg herumsteht. Dieser Vorgang kann wirklich Spaß machen und ist sehr befreiend!

Die schweren Fälle brauchen den Fachmann!

Es gibt aber auch Fälle, in denen man als einzelne Person oder in einer Familie mit einer Entrümpelung völlig überfordert ist. Der häufigste Grund ist der eigene fehlende Antrieb das Problem zu beseitigen und oft auch die Scham sich helfen zu lassen. Das geht aber bei einem Fachmann immer am besten, weil er für seine Arbeit bezahlt wird und man ihm nicht erklären muss, wie es dazu gekommen ist. Wer sich mit Entrümpelungen auskennt, weiß wo er anpacken muss und wie man mit einem System an diese spezielle Arbeit gehen muss, um schnell voranzukommen. Für viele Menschen ist dieses Vorgehen dann noch der einzige Weg ein Haus oder eine Wohnung richtig und langfristig zu entrümpeln.

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