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Geld sparen mit elektromobiler Fortbewegung

Strom ist als Energiequelle deutlich kostengünstiger als Kraftstoff. Elektroautos und E-Bikes neuester Modellgenerationen erzielen mit ihrer inzwischen ausgereiften Elektrotechnik akzeptable Reichweiten. Bislang ist einzig die Verfügbarkeit von Aufladestationen problematisch. Allerdings holen die Hersteller auf und verbessern die umweltfreundliche Mobilität.

Die 100-Kilometer-Marke im Kostenvergleich zwischen E-Auto und herkömmlicher Kraftstoffversorgung

Ein derzeit durchschnittlich leistungsfähiger Akku für das Elektroauto „tankt“ Strom für Reichweiten von höchstens 250 km. Das reicht für Kurzstrecken aus, beispielsweise eine Fahrt in die Stadt oder zur nächsten Ortschaft im Umland. Für eine 100 km Fahrtstrecke verbraucht das Fahrzeug dabei Kosten von zwei bis vier Euro. Bei gleicher Reichweite würde dies auf 100 km wenigstens fünf, nicht selten 20 Euro an Kraftstoffkosten verschlingen, abhängig vom fahrzeugbedingten Kraftstoffverbrauch. Ein E-Bike verbraucht auf 100 km noch weniger an Stromkosten und hat ebenfalls für Kurzstrecken eine akzeptable Leistung. An Ersparnis lässt sich auch der Umweltfaktor hinzurechnen: Elektromobilität erzeugt keine Abgase, wodurch die Umwelt pro Fahrt erheblich entlastet wird. Eine weitere Umweltentlastung stellt der leise Fahrbetrieb dar. Ein E-Bike oder ein E-Auto fährt nahezu lautlos auf der Straße. Auch die Werte der Restemissionen sind im Vergleich zu herkömmlichen, kraftstoffbetriebenen Fahrzeugen äußerst gering. Zusammen mit dem Kostenfaktor entsteht also eine Win-Win-Situation für Umwelt und Mensch. Allerdings steht trotz jahrzehntelanger Entwicklungsbemühungen die Elektromobilität noch buchstäblich „in den Kinderschuhen“. Die beste Ersparnis verbessert bislang die Mobilität nicht ausreichend. Eine Übergangslösung bietet der Hybridantrieb. Hier kann Kraftstoff so lange gespart werden, bis der Strom aufgebraucht ist. Ein guter Anfang!

Kostengünstig elektromobil fahren – aber wo aufladen?

E-Bike-Ladestationen, zum Beispiel von Ziegler Metall, sind in vielen großen Städten Deutschlands bereits verfügbar. Sie werden von Fahrradvermietern oder den Kommunen angeboten. An Tankstellen ist dies noch ein Mangel, hier gibt es erst an wenigen Stationen die Möglichkeit, das Fahrrad einfach an der Steckdose aufzuladen. Für Elektroautos hat sich das Netz von Stromtankstellen inzwischen deutlich verbessert. Anbieter für diesen kostengünstigen Service sind einige Tankstellen und darüber hinaus viele Autohäuser. Vor allem die Hersteller von Hybridfahrzeugen und Elektroautos bemühen sich darum, genügend Ladestellen für die immer noch kurzen Reichweiten zur Verfügung zu stellen. Schon beim Kauf eines solchen Fahrzeugs können sich die Nutzer vor Ort oder online in der Händlerliste ein Bild über die Auflademöglichkeiten machen. Häufig, vor allem in Großstädten und städtischen Regionen, kann hier aufgeladen werden:

  • An Tankstellen mit dem Symbol Tanksäule plus Kabel und Stecker oder Auto mit Kabel und Stecker
  • In Autohäusern mit entsprechender Ausschilderung
  • Vor manchen Bahnhöfen mit Vermiet-Stationen für E-Bike und Elektroautos

Knapp 1.000 registrierte Elektrotankstellen stehen aktuell in ganz Deutschland zur Verfügung. An manchen dieser Stationen können Elektrofahrzeuge gänzlich kostenlos aufgeladen werden, andere Anbieter verlangen eine kleine Gebühr für diesen Service.

Die Zukunft der Elektromobilität schon in der Testphase

Selbst dort, wo das Aufladen kostengünstig oder gänzlich kostenlos ist, dauert es seine Zeit. Gute Akkus junger Baureihen brauchen immerhin ein bis drei Stunden, um das Fahrzeug wieder flott zu bekommen. Alternativ entwickeln die Automobilhersteller derzeit eine bessere Lösung: Den Austauschakku. Für ein E-Bike lässt sich dies derzeit deutlich handlicher umsetzen. Denn der Akku für ein Fahrrad mit Elektrobetrieb ist klein, was den Austausch bei Bedarf erleichtert. Auch ist diese Stromquelle leicht und kann direkt in der Satteltasche oder am Fahrradkorb mitgeführt werden. Beim Personenkraftwagen hilft bislang nur in ganz wenigen Modellfällen das Öffnen der Motorhaube oder Heckklappe. Testreihen zeigen, dass bisherige Fahrzeugakkus mit akzeptabler Leistung sehr schwer und groß sind. Auch sind diese bislang so platziert, dass der Austausch umständlicher ist als das Tanken an der E-Tankstelle. Getestet werden inzwischen schon wenige, leichtere Varianten. Doch bislang sind diese noch teuer, schwer und eher ein Austauschfall für die Kfz-Werkstatt. Die schöne, sparsame Aussicht auf die Zukunft der Elektromobilität besteht jedoch schon. In der Zwischenzeit können umweltbewusste Fahrzeughalter mit der Hybridtechnologie oder guter Vorplanung ihrer Reisestrecken die abgasfreie und emissionsarme Technik mit der Vorfreude auf künftige Ersparnisse nutzen.

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